Cognac zum Frühstück

Heute wollten wir früh raus…Joggen…doch irgendwie wars im Bett gemütlich. Um kurz vor neun bekomme ich ein schlechtes Gewissen…Queeny. Sie hat sich zwar noch nicht gerührt, aber die Blase ist bestimmt voll. Die Gangway ist sehr schräg, da das Wasser gefallen ist…ich hangele mich gerade so hoch…rufe Queeny, doch sie schafft es nicht 😦 auf halbem Weg rutscht sie aus und fällt ins Wasser. Sie schwimmt zwischen Heck und Felswand und weiß nicht, wohin. Ich gehe zurück an Bord und sofort auf die Badeplattform. Dort ziehe ich sie wieder auf´s Schiff. Beide sind wir fix und fertig und nass, da sie sich natürlich sofort schüttelt…Dusche am Morgen 🙂 Ich überlege noch, wie ich sie am Besten an Land bringen kann, da bekomme ich Hilfe von unserem Schiffsnachbarn. Ein Kroate legt mir die Gangway höher im Schiff, sodaß Queeny und ich bequemer an Land kommen!! Als ich zurück komme, ist das Frühstück fertig. Während wir am Tisch unseren Tag planen, kommt der Nachbar an Bord. Er erklärt, wir müssten unbedingt den Cognac, den er dabei hat, probieren. Wir lehnen ab, da wir keinen Alkohol am Vormittag trinken…Er ist hartnäckig, erklärt uns, daß das ein besonderer Cognac ist aus einer besonderen Region und wir unbedingt probieren müßten…wir wollen ja nicht unhöflich sein, schließlich hat er ja geholfen…und trinken. Vorher beiße ich schnell noch in mein Brot, damit wenigstens etwas im Magen ist 🙂

Der Cognac ist wirklich gut und steigt uns nicht gleich in den Kopf. Das könnten wir auch gar nicht gebrauchen, da wir das Schiff noch verlegen wollen. Mittlerweile haben die meisten den Hafen verlassen und wir verholen uns an einen besseren Platz. Dann bringen wir endlich die Plane für unser Bimini an, denn es ist schon sehr warm in der Sonne und wir brauchen nun einen Schutz. Danach reparieren wir wieder einmal das Gassiboot von Queeny. Nachdem Hajo und Olly es geflickt hatten und die Luft wieder drin war, so war sie auch wieder raus. Es waren noch mehr Löcher im Schlauch. Zur Belohnung getaner Arbeit gab es zum Mittag Pizza selbstgemacht. Am Abend joggen wir über die Insel. Wir tun uns schon sehr schwer, da es noch zu warm ist, die Pizza schwer im Magen liegt und die Motivation am Abend schon recht niedrig ist…aber…Bewegung muß sein 🙂 wir wollen ja nicht als kleine Luftballone nach Hause kommen 🙂 🙂   Danach gehen wir in der schönen Sandbucht schwimmen und duschen kurz das Salzwasser an unserer Heckdusche ab. Herrlich!!! Langsam ziehen Wolken am Horizont auf. Morgen soll das Wetter nicht mehr so gut sein. Unser Abend klingt aus an Bord mit Kerze, Deckchen, Laptop auf den Schenkeln bei lauem Lüftchen und ein Gläschen Bier 🙂