Segel kaputt

Nach unserem tollen Essen in der Bucht von Zut und dem „chaka chaka“ Segeltag ist mal wieder unsere Schäferhündin Queeny dran. Ihr Tag 🙂 !!  Wir genießen den herrlichen Tag mit rumkramen auf dem Schiff, danach einer ausgiebigen Wanderung auf der Insel. In unserem Rucksack sind die Kamera und Windjacken…es könnte ja plötzlich kalt werden…sonst nichts…hätte ich geahnt, wo wir landen, wäre bestimmt noch eine Wasserflasche dabei gewesen 😉

Wir folgen einem kleinen Trampelpfad, unterwegs treffen wir auf ein Schild…Market…aha, mal sehen und wandern weiter. Wir kommen in die nächste Bucht. Hier gibt es wohl einen Minimarkt…aber nur in der Saison…

Es geht nicht weiter und wir gehen zurück. Als wir fast an unserer Bucht angekommen sind, finden wir einen weiteren Weg. Neugierig wie wir sind, gehen wir diesen…er wird steiler und steiler und wir landen oben auf dem Kamm der Insel bei einem kleinen Kirchlein. Wir haben eine wunderschöne, fast postkartenmäßige Ansicht auf die Inseln und unsere Ankerbucht und trockene Kehlen… 😦

Wir liegen mit dem Schiff immer noch an der Restaurant Boje. Da wir gestern gut Geld in dem Restaurant gelassen haben, denken wir, es reicht für zwei Übernachtungen. Faaaaalsch…der Wirt kommt mit seinem kleinen Boot und will 200 Kuna von uns…haben wir gestern zu wenig Trinkgeld gegeben, oder was?? Nix da…wir sagen ihm, dass wir abfahren.

Nur…es ist schon fast dunkel…uns egal. Wir fahren ein paar Meter weg von den Bojen und lassen unseren Anker fallen. Fertig und gute Nacht 🙂

Am nächsten Tag freuen wir uns über gespartes Geld und beschließen, nach Zadar zurück ! zu fahren… das hat einen tollen Grund! Wir treffen uns mit Michi und ihren Männern 🙂

Wir müssen wieder einmal kreuzen, da der Wind aus der Richtung kommt, wo wir hin wollen… 😦 Als wir auf Höhe von Boigrad sind, bleibt das Vorsegel mit dem Achterliek an der Saling hängen und reißt ein…schöne Sch… 😦

Wir machen in Biograd fest und dann geht alles ganz schnell 🙂 Hajo fragt nach einem Segelmacher, dieser kommt prompt und nach 1,5 Stunden haben wir ein genähtes Segel wieder an Bord. Es wurde geholt, geflickt und wieder zum Schiff gebracht und wir zahlen 65,- €. Damit sind wir sehr zufrieden und legen dankbar wieder ab. Da es nun heute zu spät wird für Zadar, fahren wir in die große Bucht von Sukosan. Hier befindet sich die größte Marina in Kroatien, und suchen das angegebene Bojenfeld. Wir finden es nicht. Also lassen wir unseren Anker in der Bucht fallen und schauen uns noch schnell die riesen Marina mit ihren 1200 Liegeplätzen an.

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Autor: hkweg

Wir segeln mit einer Jeanneau 7,50 m auf der Ostsee bis nach Haparanda (2015) und mit einer Elan 38 auf der Adria Kurs 180 Grad (2016). Mit an Bord Schäferhündin Queeny. Ein Erlebnisbericht mit Bildern und Videos.

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