Die Perle der Adria

In der Nacht kommt die Bora (kalter Fallwind aus den Bergen), so legen wir noch einen Tag in der schönen Slanobucht ein.  Wir wollen mit den Fahrrädern eine Tour machen, haben diese auch schon ausgepackt, da kommen wir mit unserem Schiffsnachbarn ins Gespräch…wir dürfen zu ihnen an Bord und ihr wunderschönes, riesengroßes Motorboot anschauen. Alles vorhanden…auch eine Spülmaschine für das Geschirr… Wow, wirklich sehr schön, da alles sehr schiffig und nicht so ein Plastikbunker…na gut, wir verbringen einen netten Nachmittag. Warum denn nicht auch den Abend zusammen…wir verabreden uns für ein Restaurant gegenüber. Wir fahren mit unserem Schiff dorthin, da man, wenn man dort Essen geht, nichts für den Liegeplatz bezahlt und sie kommen mit ihren Fahrrädern hinüber. Der Abend wird lang 🙂

Am nächsten Morgen lingelt der Wecker unbarmherzig früh…also los Richtung Dubrovnik. Da mal wieder gar kein Wind weht, muß unser Motor wieder Dienst tun. Um elf kommen wir in der ACI Marina an, gehen ausgiebig mit Queeny, denn sie wollen wir auf gar keinen Fall durch die Stadt schleppen. Wir machen ihr die Plicht so bequem wie möglich, verhängen alles so, daß Wind reinkommt aber Sonne nicht und stellen ihr große Mengen an Wasser hin. Sie versteht und ist dankbar, daß sie auf das Schiff aufpassen darf 🙂

Wir nehmen den Bus. Der ist hier wirklich sehr günstig!! Wir zahlen 1,50 € pro Person 🙂

Also: Wer noch nie in Dubrovnik war, sollte dies unbedingt nachholen. Es ist wirklich sehr sehr schön. Nicht umsonst wird diese Stadt die „Perle der Adria“ genannt. Wir sind total begeistert, zumal gerade ein Film gedreht wird und lauter „Mittelaltergestalten“ durch die Stadt laufen. Wir gehen durch die teilweise sehr engen Gassen und bestaunen die alte aber solide Bauweise. Dann wird uns das Touri-Gedränge zuviel und wir flüchten auf die Stadtmauer. Da man für diese Eintritt zahlen muss, ist hier nicht so viel los. Der Preis ist jedoch angemessen und wir zahlen gerne, da mit dem Geld die Stadt wieder aufgebaut, bzw erhalten werden kann. Im Krieg wurde doch einiges zerstört… 😦

Wir genießen den Rundgang, denn wir haben einen tollen Blick. Die Mauer zieht sich einmal komplett um die Stadt herum. Zum Glück gibt es immer wieder Ecken, die Schatten spenden und wir Pause machen können. Es ist sehr heiß… 🙂

Um sieben sind wir wieder bei Queeny. Sie freut sich sehr und es geht ihr gut. Dann kühlen wir uns ab im Swimming Pool der Marina 🙂 und genießen den Abend an Bord.

Wir wollen heute weiter…doch erst ist einiges zu tun…Wäsche waschen…uns gehen die T-shirts aus und es gibt hier nur eine Wäscherei. Das ist mir zu teuer, also wasche ich mit der Hand 😦 wähhhh… 😦 . Dann muß mal wieder alles sauber gemacht werden, Staub wischen und saugen. Das Schiff außen waschen…und…Ölwechsel für unseren treuen Motor!! 🙂 Dank eines neuen „Absaugsystems“ ist der Wechsel diesmal nicht so eine Sauerei wie das letzte Mal und wir sind mit allem um zwei fertig. Dann haben wir einfach keine Lust mehr, den Hafen zu verlassen…wir bleiben. Wir gehen spazieren, kochen aufwendig mit mal wieder Fleisch ( Hajo: Juchuh 🙂 ) und tauchen nochmal in den Pool!! Vielleicht können oder wollen wir uns auch von unserem südlichsten Punkt noch nicht trennen, denn ab jetzt heißt es wieder „Kurs Nord“ 😦

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Autor: hkweg

Wir segeln mit einer Jeanneau 7,50 m auf der Ostsee bis nach Haparanda (2015) und mit einer Elan 38 auf der Adria Kurs 180 Grad (2016). Mit an Bord Schäferhündin Queeny. Ein Erlebnisbericht mit Bildern und Videos.

6 Kommentare zu „Die Perle der Adria“

  1. ….wunderschöne Fotos, interessante Einträge, alles sehr liebevoll und fein beschrieben ! Wäre von dem tollen Wetter doch ein ganz kleines bißchen auch bei uns ! Viel Spaß und genießt es weiterhin…..! Lg. Joii

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