Wachhund

Nachdem wir in Ilovik Aufsehen mit unserer großen Sat Antenne erregt hatten, sind wir von dort zur Insel Krk in die Marina Punat gefahren. Leider wieder nur ohne Wind… Von der Marina waren wir so begeistert – freundlich, hilfsbereit, sauber, super Service usw… – dass wir dort eine Woche geblieben sind. Ich konnte dort auch endlich mal wieder unsere Wäsche waschen. Allerdings in einer Wäscherei – morgens hin, abends wieder abgeholt. Alles sauber und trocken und zusammengelegt!! Und das für einen vernünftigen Preis!! Geblieben sind wir natürlich auch wegen der Familie. Vivi hat dort in ihrem Urlaub ihren 50sten Geburtstag gefeiert. Meine Schwester Vivica, mein Schwager Peter, mein Patenkind Lene, ihr Freund Danny und mein Neffe Moritz. Ein Tag blieb uns noch zum Segeln und Badestop in einer Bucht…dann änderte sich das Wetter leider auf Bora, kalt und Regen 😦 Macht nix…wir besuchten eine Insel mit Franziskaner Kloster und feierten rein… und raus… 🙂 🙂 🙂

Insgesamt eine schöne Zeit. Am Dienstag dann Aufbruchstimmung bei uns. Wir fahren zur Stadt Krk zum Tanken und danach weiter um die Insel Cres herum nach Rabac. Die lebhafte Tourismusstadt liegt auf der Halbinsel Istrien. Dort machen wir an der Stadtmauer fest und lassen uns von dem Getümmel und dem Touristrom mitreißen 🙂

Am nächsten Tag dann endlich Wind…nur er kommt aus der Richtung, wo wir hin wollen…das sind wir ja schon gewöhnt 🙂 🙂 also kreuzen wir. Insgesamt werden es 36 Seemeilen bis zur Ankerbucht in Medulin. Ein schöner Segeltag hoch auf der Kante geht in der sehr gut besuchten Stadt Medulin zu Ende…auf der Suche nach einem Stand mit Süßigkeiten 🙂 🙂 🙂 Zurück an Bord schließen wir das erste Mal auf unserer Tour das Queeny Boot an, schließen alle Luken und hängen die Haustür ein…in dieser und kommenden Ankerbuchten wird vor nächtlichen Dieben gewarnt… 😦

In der Nacht bleibt alles ruhig…der Mond ist auch zu hell für krumme Dinger…am Morgen geht es nach Schiff unten putzen, Queeny ausgiebig Gassi und aufräumen weiter. Wir können segeln bei 3 Bft. Es wird eine gemütliche Fahrt mit insgesamt 13 Seemeilen. Am Abend ankern wir in der schon gut besuchten Bucht Veruda. Als Hajo die Ankerkette runter läßt, rutscht diese über seinen Fuß…aua… 😦 er läßt schnell das Gassiboot zu Wasser, um seinen Fuß zu kühlen…und vergißt die Leine vom Gassiboot zu befestigen…es folgt, aber erst nach lauten Rufen von den Nachbarn, ein unfreiwilliges Bad und dem davontreibendem Gassiboot hinterher… 🙂 Dann fahre ich allein mit Queeny Gassi… als ich wieder komme, ist das Essen fertig 🙂 auch schön 🙂 Wir platzieren Queeny für jeden potenziellen Dieb auf dem Deck hoch oben und gut einsehbar…wer jetzt kommt…ist selber Schuld 🙂

 

 

 

 

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