Picknick am Strand

In Ilovik angekommen, finden wir keine freie Boje. Hajo und ich wollen eh an der Stadtmauer liegen, da wir kein Wasser mehr haben und Landstrom wär auch mal wieder von Nöten…doch alles ist besetzt 😞 Hochsaison…

Dann legen wir uns an ein neues Konzept. Vier Schwimmstege, alle im rechten Winkel zueinander, an denen acht Boote festmachen können. Diese haben allerdings keine Verbindung zum Land, sondern sind einfach mitten in dem Hafenbecken verankert. Wir liegen neben dem Boot von Podi mit seiner Sabotagecrew, nur getrennt durch den Schwimmsteg zwischen uns. 😄 

Zur Erklärung: Mit Sabotagecrew sind Podi’s reizende Kinder gemeint, die ab und zu, wirklich nur ganz selten, eigentlich gar nicht mal was anstellen. Ein Knopf hier gedrückt, da was verstellt und mal schnell irgendwas festgebunden…Kinder eben… Ob seine Frau, Petra, auch dazugehört, haben wir nicht herausgefunden😄

Wir packen die Rucksäcke mit allem Brauchbarem und wandern einmal über die Insel in unsere Karibikbucht. Hier lagen wir ja schon am Anker😁es ist schon fast dunkel, als wir uns alle ins Wasser stürzen. Herrlich. Danach lassen wir uns auf unseren Picknikdecken nieder und freuen uns über den Inhalt aus dem Rucksack. Wir bewundern den Sternenhimmel über uns und zählen die Sternschnuppen. Dazu gibt es Gruselgeschichten. Ein tolles Erlebnis. Der Rückweg wird zur Nachtwanderung mit Stirn- und Taschenlampen. Die Kinder sind begeistert und werden auch nicht müde darin, uns Erwachsene zu erschrecken. Für alle ein gelungener Tag😄

Am nächsten Morgen frühstücken wir alle bei Podi’s an Bord. Danach steht das nächste Ziel fest. Die Sandinsel Susak. 

Wikipedia: Susak ist eine sanft hügelige Insel, die Fläche beträgt 3,7 km². Die Ausdehnung der Insel beträgt maximal 3 km × 1,5 km. Der höchste Punkt der Insel ist der 96 m hohe Garba, auf dem ein Leuchtturm steht. Die Insel besteht aus einem Kalksteinsockel überlagert von sandigem Lehm und ist überwiegend mit Schilfrohr, Brombeere, Jasmin und Weinstöcken bewachsen. Die Insel wirkt dadurch (auch im Sommer) sehr grün und hebt sich durch diese Flora deutlich im Aussehen von den benachbarten Inseln (z. B. Unije und Ilovik) ab. Südöstlich der einzigen Siedlung der Insel befindet sich eine flache Sandbucht (Bok).  In dieser Bucht befindet sich das Bojenfeld, indem noch zwei frei sind😄

Die sind für uns! Danach erkunden wir die wunderschöne und sehr interessante Insel zu Fuß. Die Wege sind teilweise tief in den Sand gewaschen und von Schilfrohr überwachsen, sodass sie wie Tunnel wirken😄 Auf der Insel gibt es keine Autos. Nur kleine Bulldocks, das Gepäck oder die Einkäufe werden mit der Schubkarre ( für die Österreicher unter euch : Scheibtruhe) transportiert 😀 !!

Nach der langen Wanderung haben wir Durst. Wir kaufen im Supermarkt Getränke und Chips und setzen uns im Hafen auf eine Bank. Passt !

In der Dämmerung treten wir wieder mit Stirnlampen den Rückweg- bzw die Fahrt an. Wir freuen uns alle wieder über einen gelungenen Segel- und Wandertag😀 und sitzen noch bis tief in die Nacht bei Podi’s an Bord…

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Autor: hkweg

Wir segeln mit einer Jeanneau 7,50 m auf der Ostsee bis nach Haparanda (2015) und mit einer Elan 38 auf der Adria Kurs 180 Grad (2016). Mit an Bord Schäferhündin Queeny. Ein Erlebnisbericht mit Bildern und Videos.

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